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Die Anfang 2006 gegründete Zeitschrift "Diskurs Kindheits- und Jugendforschung" widmet sich ihrem Gegenstandsfeld unter der integrativen Fragestellung von Entwicklung und Lebenslauf; sie arbeitet fächerübergreifend und international. Zu Wort kommen deutsche und internationale Autorinnen und Autoren aus den einschlägigen Disziplinen wie Psychologie, Soziologie und Erziehungswissenschaft, jedoch auch aus Ethnologie, Verhaltensforschung, Psychiatrie und der Neurobiologie.
Auf dieser Seite stellt jugendforschung.de ausgewählte Beiträge des Diskurs zum freien Download zur Verfügung. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie auf der Webseite der Zeitschrift.
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Hintergründe von Bildungserfolgen junger Migranten |
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 Mansel, Jürgen & Spaiser, Viktoria (2010). Hintergründe von Bildungserfolgen und -misserfolgen junger Migrant/innen. Aus: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, Heft 02/2010, S. 209-225.
Zusammenfassung Der Anteil der Migrantenjugendlichen aus den klassischen Anwerbeländern, die ihre Schullaufbahn mit der Hochschulreife abschließen, hat sich in den vergangenen Dekaden nur geringfügig erhöht und liegt weiterhin bei einem Drittel der jungen Deutschen. Vor diesem Hintergrund wird der Frage nachgegangen, ob die geringe Schulerfolgsquote auch mit erfahrener Benachteiligung und Diskriminierung dieser Population im deutschen Schulwesen zu tun hat. Die Befunde und auf der Basis der qualitativen Daten formulierten Annahmen werden abschließend vor dem Hintergrund vorliegender quantitativer Daten, die zwar keine Diskriminierungserfahrungen, aber damit zusammenhängende Einstellungen und Einschätzungen beinhalten, diskutiert.
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Adoleszenz und Ablösung im Generationenverhältnis |
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King, Vera (2010). Adoleszenz und Ablösung im Generationenverhältnis Aus: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, Heft 01/2010, S. 9-20.
Zusammenfassung Definitionen und Grenzen von ‚Adoleszenz‘ oder ‚Jugend‘ erscheinen in der Gegenwartsgesellschaft zunehmend schwerer exakt bestimmbar. Damit verbundene Fragen und Befunde werden in diesem Beitrag zum Anlass genommen, die theoretische Konzeption von Jugend bzw. Adoleszenz zu präzisieren und Ablösung als intersubjektiven Prozess im Generationenverhältnis zu beschreiben. Aus dieser Perspektive werden sodann relevante zeitdiagnostische Befunde im Hinblick auf die Inter-Generationen-Beziehungen erörtert und systematisch eingeordnet.
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Sozialisationsforschung in Soziologie und Erziehungswissenschaft |
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Popp, Ulrike (2009). Sozialisationsforschung als gemeinsame Perspektive von (Jugend-) Soziologie und Erziehungswissenschaft? Aus: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, Heft 03/2009, S. 347-363.
Zusammenfassung Die problematische Beziehung zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen „Pädagogik“ und „Soziologie“ wird in der jugendsoziologischen Forschung besonders deutlich. Vor allem von Seiten der Soziologie sind Abgrenzungsbestrebungen erkennbar, die sich gegen die normativen Prämissen der Pädagogik richten und ihr damit den Status einer empirischen Wissenschaft absprechen. In diesem Beitrag wird „Sozialisation“ als integrierende Schlüsselkategorie vorgeschlagen, und es werden konkrete Forschungsbeispiele aus jugendsoziologischen und schulpädagogischen Kontexten genannt, mit denen auch die interdisziplinäre Verwobenheit von soziologisch orientierten Erziehungswissenschaftler(inne)n deutlich wird.
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B. Kracke (2006). Was tun nach dem Abi? Die schulische Vorbereitung auf die Studien- und Berufswahl aus der Sicht von Gymnasiastinnen in der Sekundarstufe II. Aus: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung Heft 4-2006.
Zusammenfassung Die Schule hat den ausdrücklichen Auftrag Jugendliche im Prozess der Berufswahl zu unterstützen. Geeignete schulische Maßnahmen sollen Jugendlichen ermöglichen, gut überlegte Entscheidungen für ein Studium oder eine Ausbildung zu treffen. Die vorliegende Fragebogenstudie mit 264 Schülerinnen und Schüler der elften Jahrgangsstufe zweier Thüringer Gymnasien untersuchte, welche nachschulischen Pläne vorherrschen, wie aktiv sich die Jugendlichen mit studien- und berufswahlrelevanten Fragen auseinander setzen, welche schulischen Aktivitäten Jugendliche in diesem Prozess erleben und wie sie diese bewerten.
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