| Normalfamilie |
Das häufigste Familienmodell in Deutschland ist nach wie vor das Aufwachsen mit verheirateten Eltern. Knapp 84 Prozent aller Kinder unter 18 Jahren leben im Westen bei Gattin und Gatte. In den neuen Bundesländern ist dieser Anteil mit 69 Prozent geringer. |
| Geschichte der Jugendforschung |
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Auch die Anfänge der neuzeitlichen Betrachtung von Jugend waren weniger "Forschung" im engeren Sinne als hermeneutisch-philosophische Betrachtungen der Lebensphase Jugend. Hierzu zählt der "Emile" von Rousseau ebenso wie die "Theorie der Erziehung" von Schleiermacher und die Humboldt'sche Bildungstheorie. Trotz aller Differenzen ist dieser Phase gemein, dass Fragen der richtigen Erziehung, die Hinwendung zum Zögling als Subjekt mit Wünschen und Bedürfnissen und die Vorstellung von Erziehung zur Selbsttätigkeit entwickelt wurde. Drei Merkmale dieser philosophisch geprägten Betrachtung von Kindheit und Jugend sind bis heute Bestandteil der Jugendforschung - wenngleich aus dem damaligen Erziehungsbegriff mittlerweile ein breiter gefasster Sozialisationsbegriff geworden und in der Jugendforschung vorherrschend ist.
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Wir brauchen die Herausforderung der jungen Generation, sonst würden uns die Füße einschlafen. - Willy Brandt |