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Was hilft gegen Prüfungsangst? |
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Montag, den 15. März 2010 um 00:00 Uhr |
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(jufo.de; sh) Prüfungsangst – ein weit verbreitetes Problem. Jeder kennt es und jeder geht ander smit seiner Prüfungsangst um. Die einen beruhigen sich mit Hilfsmitteln wie Beruhigungstees, Baldrian, die anderen verdrängen die Angst und manche vermeiden sie sogar, indem sie erst gar nicht zur Prüfung erscheinen, wieder andere versuchen durch verstärkte Lernanstrengung die Angst in den Griff zu bekommen. Diese sogenannten Coping-Strategien haben alle Auswirkungen auf das subjektive Wohlbefinden und auf den Selbstwert des Einzelnen.
Welche Auswirkungen aber haben Persönlichkeitseigenschaften auf den Umgang mit Prüfungsangst? Dieser Frage ging eine Studie der Universität Trier nach (ZfPädPsych, 23 (1), 2009). Untersucht wurde der Einfluss des Vertrauenstrias Selbstvertrauen, Vertrauen in andere und Vertrauen in die Zukunft bei der Bewältigung von Prüfungsangst. Dabei stellte sich heraus, dass zwischenmenschliches Vertrauern keine Rolle spielt. Der Blick ist durch die Ängstlichkeit nach innen gerichtet. Die eigene Person muss sich in Prüfungssituationen bewähren, folglich ist der Schutz des Selbstwerts das zentrale Thema.
Dementsprechend eignen sich Zukunftsvertrauen und Selbstvertrauen um Prüfungsängstlichkeit vorauszusagen. Die aktuelle Selbsteinschätzung sowie die Überzeugung das gewünschte Ziel zu erreichen entscheiden über die Zuversicht, mit der eine Person der Prüfung entgegen geht und den Einsatz von Copingstrategien. Fällt die Bewertung negativ aus, schwindet die Zuversicht und die Bemühungen werden abgebrochen. Allerdings sind aufgrund der Datenbasis und der Auswertung keine Aussagen über eventuelle Bewältigungsmodelle möglich. Hierzu bedarf es weiterer Forschung. Quelle Hank et al. (2009). Die Vertrauens-Trias als personale Ressource für die die Bewältigung von Prüfungsangst. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 23 (1), 2009, S. 19-30.
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