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Neues DFG-Projekt zum Ehrenamt Jugendlicher |
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Donnerstag, den 03. Juni 2010 um 00:00 Uhr |
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(jufo.de) Diverse Studien haben es bereits gezeigt: Jugendliche in Deutschland sind vielfältig sozial engagiert. Sei es in Sportvereinen, Verbänden oder in gesellschaftlichen Initiativen, rund ein Drittel ist ehrenamtlich tätig. Wie sich dieses Engagement auf politische Teilhabe auswirkt, untersucht eine neue Längsschnittstudie der Universität Würzburg.
Im Projekt "jeps - Jugend. Engagement. Politische Sozialisation." wird der Frage nachgegangen, unter welchen Bedingungen das soziale Engagement Jugendlicher dazu beitragen kann, Heranwachsende politisch zu sensibilisieren und zu demokratischer Mitbestimmung anzuregen. Hierzu wird das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt Jugendliche mittels repräsentativer Langzeitstudie bis zur nächsten Bundestagswahl begleiten.
Bislang gibt es in Deutschland keine aussagekräftigen Informationen, ob und in welcher Form soziales Engagement im Jugendalter die Teilhabe an konventionellen Politikformen (Wahlen etc.) begünstigt. Studien aus den USA legen zwar nahe, dass ehrenamtlich aktive Jugendliche sich intensiver an demokratischen Prozessen im Erwachsenenalter beteiligen werden. Handfeste empirische Hinweise stehen für Deutschland allerdings noch aus.
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