Zahlen & Fakten

Jugend Pro 7

Der beliebteste Fernsehsender bei 12- bis 19-Jährigen ist Pro Sieben (45%) gefolgt von RTL (13%). Öffentlich-Rechtliche werden allenfalls von Gymnasiasten (4%) gesehen. Clips per YouTube sind hingegen der Renner: zwei Drittel nutzen dieses Angebot lt. JIM-Studie 2009 regelmäßig.

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jugendforschung.de ist das Online-Magazin für Neuigkeiten aus der nationalen und internationalen Jugendforschung. Wir berichten über aktuelle Studien und Trends aus Wissenschaft und Forschung, zeichnen das Pressebild über Jugendliche nach und informieren die interessierte Öffentlichkeit über Ansprechpartner, Forschungsinstitute oder  Recherchequellen.

 
Studie der Woche

 

Multikulturelle Überzeugungen


Der Migrantenanteil der Schüler in Deutschland unter 15 Jahren liegt bei ca. 30%. Der Schule kommt bei der Integration der Schüler eine sehr wichtige Bedeutung zu als Vermittlung zwischen der Herkunftskultur und der Zuwandererkultur. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Initiativen im Rahmen der Institution Schule gestartet werden. Eine der Initiativen ist das Bestreben mehr Lehrer mit Migrationshintergrund an die Schulen zu bringen. Man erhofft sich davon eine bessere Bildungsbeteiligung und ein förderlicheres Umfeld für Migrantenschüler, mit dem Argument, dass Lehrer mit Migrationshintergrund einerseits eine größere Sensibilität und einen besseren Blick für die Ressourcen der Migrantenkinder besitzen. Diese theoretische Annahme ist bisher noch nicht empirisch belegt worden.

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Deutsche Jugendliche finden sich zu dick PDF

Team der Universität Bielefeld liefert deutsche Ergebnisse für internationale Vergleichsstudie


(idw) Jedes zweite 15-jährige deutsche Mädchen und jeder dritte Junge in diesem Alter findet sich zu dick – selbst wenn sie objektiv gar nicht übergewichtig sind. „Damit sind die deutschen Jugendlichen traurige Spitzenreiter in Sachen Körperunzufriedenheit“, sagt Gesundheitswissenschaftlerin Professorin Dr. Petra Kolip von der Universität Bielefeld. Sie hat den deutschen Teil der Studie „Health Behaviour in School-aged Children“ (HBSC) geleitet. Die Studie zum Gesundheitsverhalten von Schulkindern wurde unter Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation WHO in 39 Ländern und Regionen Europas und Nordamerikas durchgeführt. Ihre Ergebnisse sind Anfang Mai in Edinburgh, Großbritannien, vorgestellt worden.

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Studie zeigt fehlendes Problembewusstsein bei Eltern übergewichtiger Kinder PDF

(idw) "Mein Kind ist doch nicht dick" oder "Das ist doch nur Babyspeck" sind Sätze, die häufig von Eltern mit übergewichtigen oder gar fettleibigen (adipösen) Kindern zu hören sind. Nach einer aktuellen Studie zur Teilnahme von Familien an einem Präventionsprogramm gegen Fettleibigkeit bei Kindern werden Eltern erst dann aktiv, wenn ihr Nachwuchs bereits adipös ist. Kindliches Übergewicht wird meist noch nicht als Problem erkannt. Die Studie ist ein Kooperationsprojekt des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) AdipositasErkrankungen, des Kinderärztenetzwerks CrescNet und der Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Leipzig.

 

Untersucht wurden das Familienumfeld und die Beweggründe der Eltern für oder gegen eine Teilnahme im Präventionsprogramm. Dies ist konzipiert für übergewichtige oder adipöse Kinder zwischen 4 und 17 Jahren. Darin beraten speziell geschulte Präventionsmanager (Psychologen und Ernährungswissenschaftler) die Familien telefonisch zu gesunder Ernährung und Bewegung und gehen auf individuelle Probleme ein.
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Eltern mit Lernschwierigkeiten – was bedeutet das für ihre Familien? PDF
(idw) Soziale Ausgrenzung und geringe Chancen im Beruf sind nur einige der Folgen, wenn Menschen unter Lernschwierigkeiten leiden. Auch ihre Kinder sind betroffen. Wie die Situation von Eltern mit Lernschwierigkeiten und ihrer Kinder verbessert werden kann, wurde jetzt in einer Studie unter Leitung von Professorin Ursula Pixa-Kettner, Behindertenpädagogin im Studiengang „Inklusive Pädagogik“ der Universität Bremen untersucht. Zentrale Ergebnisse sind: Die Familien benötigen verstärkt Unterstützungsangebote vor Ort, damit sie nicht umziehen müssen oder die Familien nicht auseinander gerissen werden. Weiter zeigte sich, dass die betroffenen Familien meist sehr isoliert leben.
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Welche Chancen haben Deutschlands Schüler? PDF

Chancengerechtigkeit und Leistungsfähigkeit des föderalen Schulsystems

 

Der Chancenspiegel

 

(Bildung + Inovation) Mitte März 2012 haben die Bertelsmann Stiftung und das Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) an der Technischen Universität Dortmund gemeinsam den Chancenspiegel herausgebracht. Das IFS hat den Chancenspiegel konzipiert, die Auswertung der Daten vorgenommen und die Publikation erstellt. Die Studie versucht erstmalig in Deutschland, Chancengerechtigkeit und Leistungsfähigkeit der Schulsysteme in den einzelnen Bundesländern zu messen und transparent zu machen.

Der erste Chancenspiegel ist eine Bestandsaufnahme, die aufzeigt, welche Unterschiede in den Schulsystemen der Bundesländer bestehen. Die Chancen von Schülerinnen und Schülern, soziale Nachteile zu überwinden und ihr Leistungspotenzial auszuschöpfen, sind nicht überall gleich.


Die Veränderungen und Entwicklungen der letzten Jahre wird der nächste Chancenspiegel untersuchen. Das Projekt ist zunächst bis 2013 geplant.

 

Ziel der Studie ist es, die Bildungsberichterstattung in Deutschland zu ergänzen und eine Debatte darüber anzuregen, wie Chancengerechtigkeit und Leistungsstärke erhöht werden und die Bundesländer voneinander lernen können.

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Sport in der Grundschule fördert Konzentration PDF
(idw) Wie sich sportliche Betätigung im Schulalter auf die geistige Fitness – genauer die Konzentrationsfähigkeit – auswirkt, ist eine Frage, die gerade in Zeiten von Handy, Internet und Spielekonsole Pädagogen und Eltern verstärkt umtreibt. Sportwissenschaftlerin Nadja Walter von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) hat sich deshalb dieser Thematik in ihrer Dissertation angenommen. Die in Zusammenarbeit mit fünf halleschen Schulen durchgeführte Studie "Konzentrations- und Aufmerksamkeitsförderung durch Sport in der Grundschule" ist jetzt im Verlag Dr. Kovac erschienen und zeigt: Gezielte sportliche Interventionen tragen signifikant zur Verbesserung der Konzentrationsleistung bei.

 

"Körper fordern - Geist fördern" lautet eine populärwissenschaftliche Forderung, die in den vergangenen Jahren auch von Sportpädagogen stetig lauter artikuliert wird. Für ihre Dissertation am Department Sportwissenschaft der MLU hat Nadja Walter diese These genauer untersucht: In einer 16-monatigen Feldstudie ließ sie im Rahmen des Sportsunterrichtes wöchentlich einstündige sportliche Interventionen - zum einen Karate, zum anderen Hand- und Volleyball - durchführen. Mittels Konzentrationstests und umfangreicher Beobachtungen wurde begleitend die Wirksamkeit der Maßnahmen auf die Konzentrationsfähigkeit der 300 teilnehmenden Zweitklässler geprüft.
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Jugend mit Perspektive - Zukunftschancen in Ostdeutschland PDF

(idw) „Jugend mit Perspektive“ - unter diesem Motto ruft das Bundesministerium des Innern (BMI) in Kooperation mit dem Deutschen Bundesjugendring (DBJR) einen kreativen Wettbewerb für junge Menschen aus Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin aus. Der Wettbewerb richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren, die sich mit ihren beruflichen Perspektiven in der Region auseinandersetzen und in kreativen Beiträgen (Print, Film, Audio) Antworten auf spannende Fragen wie diese finden: Was wünscht ihr euch von Unternehmen und der Region, um dort eine Zukunft zu sehen? Welche Chancen für eine Ausbildung, Arbeitsstelle und ein attraktives Leben findet ihr denn ganz konkret in eurer Region? Und: Was muss sich in der Region ändern, damit eure Wünsche und Chancen mit denen von Unternehmen und Region zusammenpassen? Für die besten Wettbewerbsbeiträge werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 10.000 EUR vergeben. Der erste Platz gewinnt 1.200 Euro – und das zur freien Verfügung. Teilnehmen können sowohl einzelne Jugendliche als auch geschlossene Jugendgruppen. Der Wettbewerb eignet sich auch gut als Projekt für Jugendgruppen und Schulklassen.

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ADHS wird zu häufig diagnostiziert: Studie der RUB und der Universität Basel PDF
(idw) Was Experten und die Öffentlichkeit schon lange vermuten, belegen Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Basel erstmals mit repräsentativen Daten: ADHS, die Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung, wird zu häufig diagnostiziert. Psychotherapeuten und Psychiater für Kinder und Jugendliche fällen ihr Urteil offensichtlich eher anhand von Faustregeln, so genannten Heuristiken, statt sich eng an die gültigen Diagnosekriterien zu halten. Insbesondere bei Jungen stellen sie deutlich mehr Fehldiagnosen als bei Mädchen.

ADHS wird zu häufig diagnostiziert

Forscher der RUB und der Universität Basel liefern erstmals verlässliche Daten
Repräsentative Befragung von Psychotherapeuten und Psychiatern für Kinder und Jugendliche
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