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Willkommen bei jugendforschung.de |
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jugendforschung.de ist das Online-Magazin für Neuigkeiten aus der nationalen und internationalen Jugendforschung. Wir berichten über aktuelle Studien und Trends aus Wissenschaft und Forschung, zeichnen das Pressebild über Jugendliche nach und informieren die interessierte Öffentlichkeit über Ansprechpartner, Forschungsinstitute oder Recherchequellen.
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Können Mädchen doch rechnen?
Es scheint allgemein bekannt, dass Mädchen und Frauen in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern schlechtere Leistungen erbringen. Dabei handelt es sich – so sagt man – um typisch männliche Fächer. Diese Rollenstereotype wurden durch die IGLU-Studie 2001 dahingehend bestätigt, dass der Anteil der Jungen bei den leistungsstarken Schülern in Mathematik höher war, als der der Mädchen. Umgekehrt zeigten die Mädchen in der Lesekompetenz bessere Leistungen. Forscher stellen sich immer wieder die Frage, ob diese Unterschiede wirklich mit dem Geschlecht zusammenhängen, oder ob unterschiedliche Lernbedingungen und Beeinflussungen diesen Effekt beeinflussen. Oder liegt es vielleicht an den Items (Aufgaben oder Fragen) selbst, die geschlechtsspezifische Leistungsunterschiede hervorrufen?
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Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt |
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(bmfsfj) Die Bundesregierung unternimmt eine Reihe von Maßnahmen, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt kontinuierlich zu verbessern. Um einen wirksamen Schutz gewährleisten zu können, müssen Präventionsmaßnahmen möglichst früh ansetzen. Qualität in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, ein Grundverständnis für den Kinderschutz bei allen, die mit jungen Menschen arbeiten sowie eine Umsetzung der Kinderrechte in der Praxis, sind dabei grundlegende Voraussetzungen.
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Vorurteil? Ziemlich normal! |
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Psychologen der Universität Jena analysieren die Entwicklung von Vorurteilen bei Kindern
(idw) Mädchen können nicht so gut Fußball spielen wie Jungen und haben keine Ahnung von Autos. Dafür können sie besser tanzen und stellen nicht so viel an wie Jungen. Schon im Kleinkindalter werden Vorurteile wie diese gepflegt. Und zwar von jedem. „Etwa im Alter von drei bis vier Jahren beginnen Kinder zunächst das eigene Geschlecht, später auch die eigene ethnische Gruppe oder Nationalität zu bevorzugen“, weiß Prof. Dr. Andreas Beelmann von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Das gehöre zu einer ganz normalen Persönlichkeitsentwicklung, erläutert der Direktor des Instituts für Psychologie. „Problematisch wird es erst dann, wenn die positivere Bewertung der eigenen sozialen Gruppe, die im Laufe der Identitätsbildung ganz automatisch einsetzt, irgendwann in Vorurteile, Benachteiligung und Diskriminierung anderer umschlägt“, so Prof. Beelmann weiter.
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Dem Erfolg vietnamesischer Schüler auf der Spur |
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Projekt zum Bildungsverhalten von Migrantenfamilien an der Professur Allgemeine Soziologie I der TU Chemnitz gestartet
(idw) Nicht erst seit der PISA-Studie wird in Deutschland intensiv über die Bildungsbenachteiligung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien diskutiert. Was in diesen Debatten jedoch oftmals übersehen wird, sind die teilweise erheblichen Unterschiede zwischen verschiedenen Migrantengruppen. Dies erscheint umso bemerkenswerter, als dass Schüler mit vietnamesischem Migrationshintergrund in vielerlei Hinsicht sogar erfolgreicher im deutschen Bildungssystem sind als einheimische Schüler. Ein differenzierter Blick auf Bildungsstatistiken zeigt, dass weit über 50 Prozent der Kinder aus vietnamesischen Familien den Sprung auf das Gymnasium schaffen. Damit ist der Anteil der vietnamesischen Jugendlichen, die zum Abitur streben, höher als der Anteil unter deutschen Schülern. Und gegenüber ihren Alterskollegen aus türkischen Familien liegt die Gymnasialquote sogar fast fünfmal so hoch.
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Macht Lichtverschmutzung Jugendliche hellwach? |
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Eine Studie an der PH Heidelberg mit mehr als 1.500 Schülern in der Metropolregion Rhein-Neckar wies jetzt weltweit erstmals einen Zusammenhang nach.
(idw) Je heller es nachts in den Wohngebieten ist, desto später gehen Jugendliche ins Bett. Dies hat immense Auswirkungen auf ihr Schlafverhalten, ihr Wohlbefinden und auf ihre Schulleistung. Eine Studie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg mit mehr als 1.500 Schülern in der Metropolregion Rhein-Neckar wies diesen Zusammenhang jetzt weltweit erstmals nach. Zu dem Ergebnis kam das interdisziplinären Forscherteam durch einen Abgleich von nächtlichen Satellitenbildern mit Ergebnissen einer Fragebogenstudie.
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Neuer Integrationsbericht der Bundesregierung |
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Zweiter Integrationsindikatorenbericht
Die Bundesregierung hat zum Jahreswechsel einen neue Intgrationsindikatorenbericht herausgeben. Der Indikatorenbericht erlaubt eine objektiven und datenbasierenden Einblick in den Lebenssituationen von Personen mit Migrationshintergrund.
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Behandlung von ADHS von Vorurteilen befreien |
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 (idw) Die Entwicklung ist beunruhigend: Immer mehr Kinder zeigen bereits in den ersten Schulklassen psychische Auffälligkeiten mit Symptomen von Konzentrationsstörungen und motorischer Hyperaktivität. Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen. Die Stiftung Kindergesundheit fordert ganzheitliche Therapien, die je nach Situation des Kindes sowohl die medikamentöse Behandlung als auch psychoedukative und psychotherapeutische Maßnahmen umfassen.
Nach einer Ende 2011 veröffentlichten Untersuchung aus Bayern zeigen bei der Einschulung 13 Prozent der Jungen und acht Prozent der Mädchen Symptome von Konzentrationsstörungen und motorischer Hyperaktivität. In der vierten Klasse sind 18,8 Prozent der Jungen und 9,6 Prozent der Mädchen betroffen.
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Erfassung interkultureller Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen - Das Würzburger Interkulturelle Kompetenz-Inventar (WIKI-KJ) |
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 Reinders, H., Gniewosz, B., Gresser, A., & Schnurr, S. (2011). Diskurs Kindheits- und Jugendforschung Heft 4-2011, S. 429-452.
Zusammenfassung Die vorliegende Arbeit stellt einen Fragebogen zur Erfassung interkultureller Kompetenz in Kindheit und Jugendalter vor. Die zentralen Dimensionen Kontakthäufigkeit mit anderskulturellen Peers, die Adaptivität des Kontaktverhaltens, die Offenheit für interkulturelle Kontakte sowie der interkulturelle Wissenstransfer werden zeitökonomisch und altersangemessen erfasst. Die Faktorenstruktur sowie die psychometrischen Eigenschaften des Fragebogens wird anhand einer Primar- (n=546) und einer Sekundarschulstichprobe (n=976) überprüft. In einer konfirmatorischen Faktorenanalyse erweist sich die Vier-Faktorenstruktur in beiden Stichproben als optimal. Die Reliabilitäten und Trennschärfen zeigen ebenfalls eine psychometrisch gute Erfassung interkultureller Kompetenz an.
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